Weitere Informationen zur Sauna:
Der Innenraum einer Sauna besteht aus Holz. Durch ein Luftzirkulationssystem wird dem Raum Frischluft zugeführt und von einem Saunaofen auf eine Temperatur von 80 bis 100 Grad Celsius aufgeheizt. Darunter liegende Temperaturen werden in zum Aufwärmen oder in Spezialsaunen genutzt.
Der Saunaofen wird meist elektrisch betrieben, seltener mit Öl. In den finnischen Sommerhäusern gibt es noch viele Holzöfen.
Auf den Ofen wird in regelmäßigen Abständen Wasser gegossen, was die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht. Zusätze von ätherischen Ölen im Wasser verstärken den Wohlfühleffekt.
Die Holzsitzbänke der Sauna sind in verschiedenen Höhen befestigt. Dadurch entstehen deutliche Temperaturunterschiede. Je höher man sitzt, desto höher ist auch die Raumtemperatur.
Es gibt viele Abwandlungen der finnischen Sauna, wie zum Beispiel das römische Dampfbad, die Biosauna, die finnische Rauchsauna, das türkische Hamam und Saunen, die nach ihrer Ausstattung benannt werden (Farbsauna, Höhlensauna).
Vor Beginn eines Saunaganges steht die Reinigung unter der Dusche. Es ist wichtig, sich gut abzutrocknen, da Feuchtigkeit auf der Haut das Schwitzen verzögert. Der Saunaraum wird unbekleidet besucht und zum Schutz der Sitzbänke Handtücher unter den Körper gelegt. Der Saunagang dauert etwa 8-15 Minuten. Danach erfolgt eine kurze Abkühlung an der Luft und dann wird der Schweiß kalt abgeduscht. Oft wird ein Tauchbad in sehr kaltem Wasser (Tauchbecken oder See/Fluß) genommen.
Zur Erholung sollte zwischen den einzelnen Saunagängen ein Ruheraum aufgesucht werden. Warme Fußbäder können ein starkes Nachschwitzen vermindern.
Die Anzahl der Saunagänge richtet sich nach persönlichem Ermessen.